1 Ich Rabhannes, besuche New York, um zu verkünden die Worte des Grossen Schwarzen Raben, da höre ich hinter mir eine Stimme, laut wie eine Kraraune, die spricht: Was du siehst, das schreibe mit deinem Schnabel in ein Buch und sende es in alle Welt.
2 Und ich wende mich um und sehe acht goldene Lichter, und inmitten der Lichter ist einer, der sieht einem König gleich. Er trägt eine lange schwarze Robe, seine Federn aber sind weiss wie Schnee, und seine Augen lodern wie flammendes Feuer. In seinem rechten Flügel hält er acht Sterne, und aus seinem Schnabel sticht ein zweischneidiges Schwert.
3 Und als ich ihn sehe, da schlägt es mich zu Boden, doch er legt seine Flügel auf mich und spricht: Fürchte dich nicht, denn ich bin der erste der grossen Könige der neuen Zeit. Und nun schreib auf, was du siehst und noch sehen wirst.
4 Danach erblickte ich eine Tür am Himmel, und als sie aufgetan ist, spricht wieder die Stimme, laut wie eine Kraraune: Komm herauf, ich will dir zeigen, was noch geschehen soll!
5 Und siehe, ein goldener Thron steht im Himmel, und auf dem Thron sitzt der Grosse Schwarze Rabe, und weitere vierundzwanzig Throne aus Silber stehen im Kreis, darauf sitzen vierundzwanzig alte Raben in weissen Roben und haben auf ihren Köpfen goldene Kronen, und von den Thronen schlagen Blitze in ein gläsernes Meer, und das Meer leuchtet auf und funkelt wie ein einziger grosser Kristall.
6 Und die alten Raben legen ihre Kronen nieder und preisen den Grossen Schwarzen Raben.